Sys­tem­den­ker — die Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten der Zukunft

Sys­tem­den­ker — die Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten der Zukunft

Ganz­heit­lich agie­ren­de Füh­rungs­kräf­te sind die Agen­ten der Zukunft.

Erfolg­rei­che Unternehmer*innen nut­zen Diver­si­tät, die Weis­heit der vie­len und geben als Multiplikator*innen die Rich­tung vor. Bedarfs­ori­en­tier­tes Füh­rungs­ver­hal­ten und ein neu­es Bewusst­sein zum The­ma Lea­ders­hip sind not­wen­dig, um Ent­schei­dun­gen zum Wohl des Gan­zen tref­fen zu können.

Wenn Füh­rung nicht führt, gerät das Sys­tem in eine Schief­la­ge. Zukunfts­fä­hi­ge Unter­neh­men benö­ti­gen fla­che Hier­ar­chien und dezen­tra­le Struk­tu­ren. Erfolg­rei­che Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten neh­men ihre Mitarbeiter*innen nicht nur als Arbeits­kräf­te, son­dern als Men­schen – in ihrer Men­schen­wür­de – wahr, för­dern deren Poten­tia­le, schaf­fen Raum für Krea­ti­vi­tät und begeis­tern ihre Mitarbeiter*innen für den Sinn & Zweck des Unternehmens.

Dazu braucht es Chan­cen­su­cher – nicht Problemlöser:

  1. Begeg­nung auf Augen­hö­he: unter­neh­me­risch den­ken­de Mitarbeiter*innen, wel­che Ein­zel- und Grup­pen­ent­schei­dun­gen, befreit von der Inter­ven­ti­on der Geschäfts­lei­tung, tref­fen kön­nen und dürfen.
  2. Offen­heit: Infor­ma­tio­nen tei­len, Mit­ar­bei­ter, Unter­neh­mens­freun­de und Kun­den soge­nann­te PROSUMENTEN (akti­ve Kon­su­men­ten) zum Mit­ar­bei­ten, ein­la­den. Inku­ba­to­ren – krea­ti­ve Frei­räu­me ein­rich­ten, um revo­lu­tio­nä­rem Gedan­ken­gut Zeit zu geben, zu gedeihen.
  3. In Platt­for­men zu den­ken: Pro­du­zent bzw. Dienst­lei­ser und Nut­zer zusam­men­brin­gen – das ermög­licht ziel­ori­en­tier­tes Wachs­tum am Markt. Anbie­ter und Nut­zer auf einer Platt­form verbinden.
  4. Open Source: Aus­tau­schen, Infor­ma­tio­nen tei­len, Paten­te & Copy­rights ein­brin­gen. Glo­bal ver­net­zen. Egal aus wel­chem Erd­teil, jeder kann sich einbringen.
  5. PEER 2 PEER: Lücken erken­nen, nut­zer­freund­li­che Tools verwenden
  6. IDEAGOAS: Markt­plät­ze schaf­fen, um Lösun­gen zu suchen.
Diver­si­tät — die Weis­heit der Vielen

Diver­si­tät — die Weis­heit der Vielen

Lie­ber Unternehmer*innen, macht euch das kol­lek­ti­ve Wis­sen und die KRAFT des WIR zu nutze.

Die Errun­gen­schaft des 21. Jahr­hun­derts ist nicht die Tech­nik, son­dern die kul­tu­rel­le Viel­falt der neu­en Zusam­men­ar­beit. Haben Füh­rungs­kräf­te die emo­tio­na­le und sozia­le Kom­pe­tenz mit Diver­si­tät umzu­ge­hen? Es ist eine enor­me Her­aus­for­de­rung Teams in Schwung zu hal­ten, das Poten­ti­al der Mitarbeiter*innen zu entfalten.

Die Crew ist es, die trotz aller Tech­nik den Erfolg aus­macht. Intel­li­gen­te Maschi­nen sind unse­re Werk­zeu­ge, Mitarbeiter*innen unse­re Partner*innen.

Sie wol­len

  • Füh­rungs­kräf­te, die ihre Auf­ga­be wahrnehmen,
  • als Mensch wahr­ge­nom­men werden,
  • ihre Poten­tia­le erschlie­ßen und sich nicht unter Wert verkaufen,
  • fla­che Hierarchien,
  • Mit­ver­ant­wor­tung übernehmen,
  • Lösun­gen fin­den und viel­schich­tig kommunizieren.

Mill­en­ni­als sind gut ver­netzt, sie bil­den Inter­es­sens­grup­pen, tau­schen sich aus, wei­sen auf Miss­stän­de in der Gesell­schaft hin.

Es stellt sich mir nun die Fra­ge. Erken­nen Füh­rungs­kräf­te die­se dyna­mi­sche Ent­wick­lung der mul­ti­kul­tu­rel­len, mul­ti­ge­nera­tio­na­len und mobi­len Work­for­ce und haben sie die emo­tio­na­le und sozia­le Kom­pe­tenz mit Diver­si­tät umzu­ge­hen? WIR-Intel­li­genz ist auch im Manage­ment unum­gäng­lich. Es braucht Cou­ra­ge und Com­mit­ment neue Struk­tu­ren, Metho­den, Kul­tu­ren zu ver­in­ner­li­chen und in der unter­neh­me­ri­schen Pra­xis umzu­set­zen. Ver­än­de­rungs­im­pul­se müs­sen von der Füh­rungs­eta­ge ausgehen!

Viel­falt in den Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen ist ein enor­mes Poten­ti­al. Es braucht aller­dings sozia­le und emo­tio­na­le Intel­li­genz, die­se zu mana­gen. Inne­re Viel­falt bewirkt, dass in her­aus­for­dern­den Situa­tio­nen viel­fäl­ti­ge Reak­ti­ons­mög­lich­kei­ten ver­füg­bar sind. Geht es um Men­schen, geht es um Beziehungen.

Zuge­hö­rig­keit und WIR-Gefühl schaf­fen ist eine der wich­tigs­ten Auf­ga­ben von Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten der Zukunft. Aus der Kul­tur des Mit­ein­an­ders schöp­fen Miterbeiter*innen Kraft, Essenz und Tiefe.

Die Viel­falt der Arbeits­mög­lich­kei­ten als digi­ta­le Noma­den; Co-Working, Home-Office, Online-Mee­ting schafft Frei­raum und Unab­hän­gig­keit, birgt aber auch Gefah­ren. Gera­de des­halb ist es von zen­tra­ler Bedeu­tung eine Unter­neh­mens­kul­tur zu schaf­fen, wo Gemein­schafts­be­rei­che für Mitarbeiter*innen vor­han­den sind, um Wis­sens- und Erfah­rungs­aus­tausch zu för­dern und die Suche nach Lösun­gen zu unter­stüt­zen. Men­schen brau­chen Zuge­hö­rig­keit auf ihrer sozia­len Ebe­ne. Sie suchen nach einem WIR-Gefühl. Eure Unter­neh­mens-KUL­TUR ent­schei­det über die Qua­li­tät des Kleis­ters, der die­ses WIR zusammenhält. 

 

Kom­ple­xi­tät — wie meis­tern wir diese?

Kom­ple­xi­tät — wie meis­tern wir diese?

Wie meis­tern wir die­se Komplexität?

Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se kön­nen wir nur als Gemein­schaft meis­tern, indem wir Kraft & Res­sour­cen ver­ei­nen, offen sind für neu­es und den Mut zur Zusam­men­ar­beit besit­zen. Dazu sind neue Denk- und Hand­lungs­wei­sen erfor­der­lich. Eine Kul­tur des Ler­nens und des Zusam­men­wir­kens. Die wich­tigs­ten Bau­stei­ne aus sys­te­mi­scher Sicht dafür sind:

  1. Die Kraft des WIR nut­zen: Unse­re Arbeits­welt braucht Offen­heit und Bereit­schaft zur Zusam­men­ar­beit. Zukunfts­ori­en­tier­te Füh­rungs­kräf­te schaf­fen Rah­men­be­din­gun­gen, wo die Klug­heit des Kol­lek­tivs (WE‑Q) Platz hat und zum Woh­le des Gan­zen genutzt wird. Füh­rungs­kräf­te sind nicht mehr die domi­nan­ten Gestal­ter. Sie geben die Rich­tung vor, sie schaf­fen Sinn, Ori­en­tie­rung und Zuge­hö­rig­keit. Dabei wird auch die Über­set­zungs­fä­hig­keit zwi­schen Gedan­ken und Gefüh­len von Men­schen unter­schied­li­cher Her­kunft ein Schlüs­sel­fak­tor sein. WIR-Intel­li­genz als neue Schlüsselkompetenz.
  2. Die Zukunft ver­ste­hen, indem wir ver­stärkt auf Bil­dung und Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung der Ent­schei­dungs­trä­ger setzen.
    Wol­len wir Kom­ple­xi­tät meis­tern, müs­sen Men­schen und Struk­tu­ren rei­fen. Entre­pre­neurs und Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten sind die Agen­ten der Zukunft. Sie geben die Rich­tung vor.  Eine Orga­ni­sa­ti­on kann sich nicht wei­ter ent­wi­ckeln als die Ebe­ne, auf der sich die Füh­rungs­kräf­te befinden.
    In jedem Unter­neh­men pral­len Wer­te, unter­schied­li­che Lebens­for­men, Kul­tu­ren und Iden­ti­tä­ten auf­ein­an­der. Nur wenn wir die Viel­falt aner­ken­nen, kön­nen wir in einem glo­ba­len Netz zusammenwachsen.
    Füh­rungs­kräf­te müs­sen Raum für die Poten­ti­a­l­ent­fal­tung des Kol­lek­tivs schaf­fen, Wis­sen & Ver­ste­hen zusam­men­brin­gen. Ent­schei­dun­gen kön­nen dann rasch und effek­tiv getrof­fen wer­den, wenn die Macht­ba­sis ver­teilt ist, die Weis­heit der vie­len genutzt wird, Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on funk­tio­niert und wenig Kon­trol­le not­wen­dig ist.
  3. Die Zukunft gestal­ten, indem wir die Rah­men­be­din­gun­gen für die Zusam­men­ar­beit mas­siv ver­än­dern. Kei­ne Über­vor­tei­lung, win-win-Model­le, Opti­mie­rung anstatt Maxi­mie­rung. not­wen­dig ist.
    Emo­tio­na­le Intel­li­genz, Krea­ti­vi­tät, Fle­xi­bi­li­tät, Selbst­er­kennt­nis sind Fak­to­ren, die kei­ne Maschi­ne jemals über­neh­men wird, daher sind sie so wert­voll. Gera­de auf die­se wich­ti­gen Softs­kills muss bei der Aus­wahl der Mit­ar­bei­ter Wert gelegt wer­den. Die Iden­ti­tät der Mit­ar­bei­ter erfolgt in unse­rer Gesell­schaft nicht mehr nur über die Berufsrolle.
    Die Digi­ta­li­sie­rung revo­lu­tio­niert auch das Ver­hält­nis zwi­schen Kun­den, Mit­ar­bei­tern und Füh­rungs­kräf­ten. Arbeits­mög­lich­kei­ten über Online-Platt­for­men hel­fen, die Kom­ple­xi­tät zu organisieren.
WE‑Q, die WIR Intelligenz

WE‑Q, die WIR Intelligenz

WE – Q, die WIR – Intelligenz

„War­um wir ohne sie unter­ge­hen und mit ihr wirk­lich erfolg­reich wer­den.“ Nico­le Brandes

Das Buch von Nico­le Bran­des mit dem Titel WE‑Q hat mich zu die­sem Blog-Bei­trag inspi­riert. Kom­ple­xi­tät und Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se kön­nen wir nur als Gemein­schaft meis­tern. Es braucht dafür Offen­heit, Mut, neue Denk- und Hand­lungs­wei­sen und eine Kul­tur des Ler­nens und Zusam­men­wir­kens, durch das Ver­ei­nen von Kraft & Ressource.

WIR-Intel­li­genz ist kei­ne Kuschel­kom­pe­tenz, son­dern zen­tra­ler Erfolgs­fak­tor für unse­re Zukunft. Zukunfts­fä­hig blei­ben und über uns hin­aus­wach­sen kön­nen wir nur, indem wir Ver­ant­wor­tung für das Gan­ze über­neh­men. Wir sind nicht Opfer, son­dern Aus­lö­ser unse­rer Zukunft, weil WIR sie schaf­fen und somit aktiv umge­stal­ten können.

Im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung zeigt sich eine tie­fe Sehn­sucht nach SINN, Zuge­hö­rig­keit und Ori­en­tie­rung bei den Men­schen. Wie meis­tern wir die Kom­ple­xi­tät der Digi­ta­li­sie­rung, mit der wir in allen Lebens­be­rei­chen kon­fron­tiert sind?

  1. Die Fähig­keit, die dazu unum­gäng­lich ist, ist die WIR-Intel­li­genz.
  • Offen­heit,
  • Kol­la­bo­ra­ti­on (Zusam­men­ar­beit zwi­schen Per­so­nen & Gruppen)
  • Über­set­zungs­fä­hig­keit zwi­schen Gedan­ken und Gefüh­len von Men­schen unter­schied­li­cher Herkunft.
  1. Die Fähig­keit, die Zukunft zu ver­ste­hen.
  • Aner­ken­nung von Vielfalt
  • Sys­tem­den­ken
  • Sinn für das Gan­ze: Es pral­len Wer­te auf­ein­an­der, Mensch­li­che Wesen wach­sen in SYSTEMEN zusammen.
  1. Die Fähig­keit, die Zukunft zu gestal­ten.
  • durch Bil­dung,
  • Bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men, Arbeits­lo­sig­keit als Chan­ce zur Neuorientierung
  • Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung,
  • Iden­ti­tät über Zuge­hö­rig­keit – nicht nur über die Berufsrolle
  • Fle­xi­ble Arbeits­mög­lich­kei­ten auch über Online-Plattformen
  • Soft-Skills der Arbeit­neh­mer müs­sen Beach­tung fin­den und in den Arbeits­pro­zess ein­flie­ßen; Krea­ti­vi­tät, emo­tio­na­le Intel­li­genz, Fle­xi­bi­li­tät, Selbsterkenntnis.

Entre­pre­neurs und Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten sind die Agen­ten der Zukunft.

agi­le Lea­ders­hip, Füh­rung neu den­ken, Unter­neh­mens­vi­si­on ent­wi­ckeln (wukounig.com)

 

Unter­neh­mens­vi­si­on

Unter­neh­mens­vi­si­on

Mei­ne Visi­on – mein Leuchtturm

„Wer nicht weiß, wohin er will, braucht sich nicht zu wun­dern, wenn er ganz woan­ders ankommt.“ Mark Twain

Füh­rung beginnt nicht bei den Metho­den, son­dern bei der Per­sön­lich­keit des Unter­neh­mers, der Unter­neh­me­rin. Visi­on darf nicht mit Ziel ver­wech­selt wer­den. Zie­le fra­gen nach dem WAS. Die Visi­on sucht die Ant­wort nach dem WARUM. War­um tue ich, was ich tue? Was will ich damit für das Unter­neh­men, für die Gesell­schaft bewir­ken? Wel­che Spu­ren will ich hin­ter­las­sen? Wer außer mit hat noch etwas davon? Es geht um Klar­heit und Sinn.

Eine kraft­vol­le Unter­neh­mens­vi­si­on gibt allen Betei­lig­ten Klar­heit, Rich­tung und den not­wen­di­gen Fokus.  Die Unter­neh­mens­vi­si­on muss authen­tisch sein, kon­kret for­mu­liert und zum Unter­neh­men pas­sen. Nur so kann sie über­zeu­gend kom­mu­ni­ziert und ver­stan­den wer­den. Die Visi­on unter­stützt vor dem „Ver­zet­teln“. Sie macht effek­ti­ver, hilft auf Kurs zu blei­ben, auch in schwie­ri­gen Zei­ten.  Alle Ent­schei­dun­gen rich­ten sich danach aus. Damit wird die Unter­neh­mens­vi­si­on zum Leucht­turm, der auch unter wid­ri­gen Bedin­gun­gen den Weg weist.

Je anzie­hen­der und kla­rer eine Unter­neh­mens­vi­si­on den Sinn & Zweck eines Unter­neh­mens zusam­men­fasst, umso grö­ßer ist dann die Eigen­in­itia­ti­ve bei den Mitarbeiter*innen. Im Ide­al­fall arbei­ten die Mitarbeiter*innen an der Ent­ste­hung der Visi­on aktiv mit.

Ver­än­de­rung kommt von innen! Ein neu­es Mind­set. Eine neue Sicht­wei­se auf mich und mein Unter­neh­men. Eine ver­än­der­te Hal­tung, schafft neue Hand­lungs­mög­lich­kei­ten. Das ist das Entscheidende!

Manch­mal ist es rat­sam, sich Ener­gie / Antrieb / Treib­stoff von außen zu holen, um Unter­stüt­zung für die­sen Mei­len­stein zu bekom­men.  Das opti­ma­le Ergeb­nis wäre; „wenn man weiß, wohin man will, kann man sich nur wun­dern, wie gut man dort ankommt!“

 

Sys­te­mi­sche Leit­bild­ent­wick­lung, Bedarf, Visi­on, Zweck/Mission, Wer­te (wukounig.com)